Elterngeld: 20 Wochen warten.

Immer öfter müssen sich junge Familien in Berlin lange gedulden bis sie endlich zu Ihrem Elterngeld kommen. Der Grund ist einfach - Personalnot

In Berlin steigen die Bearbeitungszeiten für Anträge beim Elterngeld dramatisch an. Denn Berlin muss sparen und leidet unter akuter Personalnot!

Am schlimmsten ist es In Marzahn-Hellersdorf. Da müssen sich Berliner sich am längsten gedulden. Hierkann es bis zu 20 Wochen dauern, bis endlich Geld vom Amt kommt. Auch in anderen Teilen der Stadt geht es kaum wesentlich schneller. In Steglitz-Zehlendorf warten junge Eltern inzwischen 15 Wochen, in Kreuzberg 14.Intern gibt es die Vorgabe innerhalb von höchstens zehn Wochen die Anträge zu erledigen.

Für die Empfänger ist das besonders bitter. Denn junge Eltern haben meist kein Finanzpolster, und oft erhöhte Ausgaben nach der Geburt. Da in Berlin kein weiteres Personal eingestellt werden kann, wird man versuchen aus Stadtteilen wo es schnell geht mitzuarbeiten und Akten anderer Berzirke abzuarbeiten, damit die Wartezeit sich verkürzt.

Einnahmen aus Gewerbebetrieb bei der Elterngeldberechnung zu berücksichtigen

Einnahmen aus Gewerbebetrieb sind bei der Elterngeldberechnung, auch beim Fehlen jeglicher Arbeitsleistung zu berücksichtigen. das hat das Bundessozialgericht bei der Höhe eines Elterngeldanspruchs bei Einnahmen aus Gewerbebetrieb ohne Arbeitsleistung so entscheiden.

Für den Elterngeldanspruch zählt das Einkommen aus Erwerbstätigkeit des betroffenen Elternteiles. Zur Erwerbstätigkeit zählen auch Einnahmen aus Gewerbebetrieb. Dies vermindern den Elterngeldanspruchs. Im entschiedenen Fall des Bundessozialgericht hatte eine Mutter, die Elterngeld bezog, Einnahmen aus Gewerbebetrieben wo sie zum Teil als Kommanditistin an mehreren Gesellschaften beteiligt war und auch solche wo sie nciht Beteiligt war wo sie eine Geschäftsführerstellung iformal inne hatte, aber keine Arbeitsleistung erbringt. Aufgrund dieser Einnahmen erhielt die Mutter Elterngeld nur in Höhe des Sockelbetrags von 300 €. Außerdem wurde vorläufig gewährtes überzahltes Elterngeld von ihr zurückgefordert.

Frau bezieht mehr als 20 Jahre doppeltes Kindergeld

Frau bezieht mehr als 20 Jahre doppeltes Kindergeld

Jahrelang hat eine 44 jährige Frau doppelt Kindergeld bezogen. Vor Gricht gab sie an die Kontoauszüge nicht genau kontrolliert zu haben. Seit der Geburt ihres Sohnes 1993 kassierte sie doppeltes Kindergeld. Sowohl von der Familienkasse als auch von ihrem Arbeitgeber im öffentlichen Dienst bekam die 44-Jährige Zuschüsse für ihren Sohn. Das Amtsgericht verurteilte sie nun wegen leichtfertiger Steuerhinterziehung zu einem Bußgeld in Höhe von 1500 Euro.

Seit der Geburt ihres Sohnes im Jahr 1993 hatte eine 44-Jährige Anspruch auf Kindergeld und bezog dieses doppelt. Sie bekam dieses von ihrem Arbeitgeber, öffentlichen Dienst und der Familienkasse. Angeblich hätte Sie den doppelbezug nie bemerkt, was der Richter nicht glaubhaft fand und der Angeklagten aufgrund leichtfertigen Handelns ein Bußgeld in Höhe von 1500 Euro aufbrummte.

In den vergangenen 20 Jahren hat die Dame durch den Doppelbezug 30 000 Euro extra erhalten. Da ein Teil der Schuld verjährt sei, blieben noch circa 8500 Euro seit dem Jahr 2008 übrig.Plus 1500 Euro Busse ist ein schöner Gewinn von 20.000 Euro.